Vereinbarung zur Teilnahme an einer Online-Deutschprüfung
§ 1 Geltungsgegenstand und Anerkennung der Prüfungsbedingungen
(1) Diese Vereinbarung regelt die rechtlichen und technischen Bedingungen für die Teilnahme an der oben genannten Online-Prüfung.
(2) Der/Die Teilnehmer/in erkennt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die Prüfungsordnung des Organisators durch die Teilnahme an der Prüfung als verbindlich an.
§ 2 Technische Voraussetzungen und Prüfungsumgebung
(1) Der/Die Teilnehmer/in ist verpflichtet, im Vorfeld der Prüfung sicherzustellen, dass die folgenden technischen Voraussetzungen erfüllt sind:
a) Eine stabile Internetverbindung (DSL- oder Kabelverbindung, kein öffentliches WLAN)
b) Ein funktionsfähiger Computer (Laptop oder PC) mit Webcam, Mikrofon und Lautsprechern
c) Ein unterstützter und aktueller Webbrowser (z.B. Chrome, Firefox)
(2) Der/Die Teilnehmer/in muss an einem ruhigen, gut ausgeleuchteten und abgeschirmten Ort ohne Störungen teilnehmen.
(3) Der/Die Teilnehmer/in verpflichtet sich, den offiziellen Systemtest vor dem Prüfungstag durchzuführen.
§ 3 Datenschutz und Überwachung
(1) Die Prüfung wird per Audio und Video aufgezeichnet sowie überwacht. Dies dient der Sicherstellung der Prüfungsintegrität und der Verhinderung von Täuschungsversuchen.
(2) Während der Prüfung kann der Bildschirm des/der Teilnehmers/in überwacht und aufgezeichnet werden (Screen Recording).
(3) Der/Die Teilnehmer/in erklärt sich ausdrücklich einverstanden mit:
a) der Aufzeichnung von Bild und Ton,
b) der Überwachung des Bildschirminhalts,
c) der Analyse der Aufzeichnungen durch den Organisator oder beauftragte Dritte (z.B. Aufsichtspersonal) zum genannten Zweck.
(4) Die erhobenen Daten werden vertraulich behandelt, gemäß der DSGVO gespeichert und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen ([Zeitraum einfügen, z.B. 6 Monate]) gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben oder zur Untersuchung von Regelverstößen notwendig ist.
§ 4 Pflichten des/der Teilnehmers/in und Täuschungsverbot
(1) Der/Die Teilnehmer/in muss sich vor Prüfungsbeginn durch Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises (Reisepass oder Personalausweis) identifizieren.
(2) Während der gesamten Prüfungsdauer muss die Webkamera eingeschaltet sein und das Gesicht des/der Teilnehmers/in klar erkennbar sein.
(3) Es ist strengstens untersagt:
a) Die Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel (Wörterbücher, Smartphones, Smartwatches, Notizen, etc.).
b) Die Kommunikation mit Dritten.
c) Das Öffnen nicht zugelassener Browser-Tabs, Programme oder Fenster.
d) Das Kopieren, Speichern oder Verbreiten von Prüfungsinhalten (Urheberrechtsverletzung).
e) Das Verlassen des Sichtfelds der Kamera ohne Erlaubnis.
(4) Der Schreibtisch und die unmittelbare Umgebung müssen frei von nicht zugelassenen Materialien sein.
§ 5 Folgen von Regelverstößen
Bei Verstößen gegen die Bestimmungen dieser Vereinbarung oder der Prüfungsordnung behält sich der Organisator vor, folgende Maßnahmen zu ergreifen:
a) Den Ausschluss des/der Teilnehmers/in von der laufenden Prüfung.
b) Die Prüfung als „nicht bestanden“ (5,0) zu bewerten oder das Ergebnis für ungültig zu erklären.
c) Den/Die Teilnehmer/in von zukünftigen Prüfungen auszuschließen.
d) Rechtliche Schritte einzuleiten, insbesondere bei Verletzung des Urheberrechts.
§ 6 Haftungsausschluss
(1) Der Organisator übernimmt keine Haftung für technische Probleme aufseiten des/der Teilnehmers/in (z.B. Internetausfall, Stromausfall, Hardwaredefekte), die zu einem Abbruch der Prüfung oder nicht erfolgter Teilnahme führen.
(2) Der Organisator haftet nicht für den Verlust von Daten, die auf technischen Problemen beruhen, die nicht vom Organisator zu vertreten sind.